Feuchte Wände sanieren – schlank statt mehrlagig verputzen
SECCO SLIM Saniersystem
Das SECCO SLIM Saniersystem von redstone ermöglicht die Sanierung feuchte- und salzbelasteter Innenwände mit einer nur 10 mm dünnen Kalziumsilikatplatte. Der schlanke Aufbau bietet insbesondere im Gebäudebestand Vorteile und macht das System auch für die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude interessant.
Wenn Feuchtigkeit und Salze das Mauerwerk belasten
Gelöste Salze können durch den Feuchtetransport innerhalb des Mauerwerks bis an die Oberfläche gelangen und dort Ausblühungen und Abplatzungen verursachen. Eine dauerhafte Instandsetzung muss deshalb sowohl den Feuchtehaushalt als auch die Salzbelastung berücksichtigen, um die Wandoberfläche langfristig trocken zu halten.
Für diese Anforderungen kombiniert das mineralische Saniersystem zwei aufeinander abgestimmte Komponenten: den Klebemörtel SECCO SLIM-BOND und die Kalziumsilikat-Funktionsplatte SECCO SLIM-BOARD. Mit einer Plattendicke von lediglich 10 mm bleibt der zusätzliche Platzbedarf gering – ein Vorteil insbesondere dort, wo bestehende Raumgeometrien und bauliche Strukturen möglichst unverändert bleiben sollen.
Das gilt auch für denkmalgeschützte Gebäude, bei denen häufig ein besonders behutsamer Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz gefragt ist. Der schlanke Systemaufbau eröffnet hier zusätzliche Möglichkeiten für die innenseitige Sanierung, sofern die objektspezifischen Anforderungen einen entsprechenden Einsatz zulassen.
Feuchtigkeit regulieren, Salze einlagern
Das Funktionsprinzip beruht auf dem abgestimmten Zusammenspiel von Kleber und Platte. Während SECCO SLIM-BOND eine feuchtebegrenzende Schicht bildet, nimmt die kapillaraktive Kalziumsilikatplatte noch vorhandene Restfeuchte auf und gibt sie kontrolliert an die Raumluft ab. Gleichzeitig werden Salze im Plattenmaterial eingelagert, sodass die Wandoberfläche trocken bleibt und Ausblühungen reduziert werden.
Damit unterscheidet sich das System von klassischen Sanierputzen, die Salze in ihrem Porengefüge speichern. Ist dessen Aufnahmekapazität langfristig erschöpft, können erneut Ausblühungen und Abplatzungen auftreten. Das mineralische Plattensystem setzt dagegen auf ein abgestimmtes Feuchtemanagement, bei dem Kleber und Funktionsplatte unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
Auch die Verarbeitung ist auf einen möglichst einfachen Arbeitsablauf ausgelegt. Die Platten werden mit dem abgestimmten mineralischen Kleber auf dem vorbereiteten Untergrund verklebt. Im Vergleich zu klassischen Sanierputzsystemen lassen sich dadurch aufwendige, teilweise mehrlagige Putzaufbauten und die damit verbundenen Wartezeiten reduzieren. Das erleichtert die Ausführung und ermöglicht einen zügigen Arbeitsfortschritt. Eine zusätzliche Beschichtung mit redstone Spachtelmasse ist technisch nicht erforderlich und dient ausschließlich der optischen Gestaltung.
